Seite drucken

DynTec (close-fit-lining)

Zugkopf

Das Produkt
Beim DynTec (DVGW-Arbeitsblatt GW 320-2) werden handelsübliche PE-Rohre auf der Baustelle vorübergehend gleichmäßig in ihrem Durchmesser reduziert und in die vorhandene alte Leitung eingezogen.

Das Einsatzgebiet
Das DynTec ist ein grabenloses Neuverlegungsverfahren. Es eignet sich für die Behebung von Innenkorrosion und Undichtigkeiten, zum Korrosionsschutz und zur Erhöhung des Nenndrucks sowie zur Sanierung bruch- und einsturzgefährdeter Gas-, Wasser- , Abwasser- und Produktleitungen. In Abhängigkeit von der technischen Leistungsfähigkeit der Reduktionseinrichtung sind Streckenlängen von bis zu 1000 m im Nennweitenbereich von DN 80 bis DN 1200 und im Druckstufenbereich von SDR 33 bis SDR 11 realisierbar.

Der Einbau
Zur Durchmesserreduzierung wird der PERohrleitungsstrang durch einen konischen Gesenkring gezogen – ein Vorgang, der kalt oder durch die kontrollierte Zufuhr von Wärme erleichtert wird. Nach dem Einbau weitet sich das Material selbsttätig wieder auf und legt sich eng an das Altrohr an. Der für andere Relining-Verfahren typische Ringspalt tritt beim DynTec nicht auf.

Rig

Die Rückstellung des PE-Materials bis zum Innendurchmesser der alten Leitung ermöglicht somit die größtmögliche Ausnutzung des vorhandenen Querschnittes. Je nach Streckenlänge und Rohrdurchmesser sind die Sanierungsarbeiten in ein bis zwei Tagen abgeschlossen. Nach der Druckprüfung erfolgt die Einbindung mit handelsübblichen Formteilen in das bestehende Netz.

Die Vorteile
Das Ergebnis einer Sanierung mit DynTec entspricht der Verlegung einer statisch selbsttragenden, neuen Leitung. Aufgrund der Tatsache, dass sich das neue Rohr close-fit an die alte Rohrwandung legt, tritt nahezu keine Querschnittsreduzierung auf. Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus dem geringen baulichen Aufwand und der kurzen Bauzeit. Die Sanierung verläuft ohne große Beeinträchtigung von Anwohnern, Straßenverkehr und Umwelt.