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SpectraShield Liner Systems

1 Erste Sperrschicht aus silikon-modifiziertem Polyurea, 2 Ausgleichsschicht aus PU-Schaum, 3 Versiegelungsschicht aus silikon-modifiziertem Polyurea1 Erste Sperrschicht aus silikon-modifiziertem Polyurea
2 Ausgleichsschicht aus PU-Schaum
3 Versiegelungsschicht aus silikon-modifiziertem Polyurea

Das Produkt
Die SpectraShield-Beschichtung besteht aus einem drei­lagigen Sandwich-Aufbau, außen jeweils eine silikon­modifizierte Polyurea- Schicht und innen ein Polyurethan- Schaum­kern. Die einzelnen Komponenten werden vor Ort unter kontrollierten Bedingungen temperiert, gemischt und im Hoch­druck- Sprüh­ver­fahren auf die zu beschichtenden Ober­flächen aufgebracht. Die Farbe der Ober­fläche kann zwischen pink und schwarz gewählt werden. So ent­steht eine stabile, extrem wider­stands­fähige und naht­lose Beschichtung. Die sekunden­schnellen Reaktions­zeiten der Harze gewähr­leisten, dass das sanierte Objekt unmittelbar nach Abschluss der Beschichtung wieder betriebs­bereit ist.

Das Einsatzgebiet
Das SpectraShield-Verfahren ist für die Sanierung von Kanal­schächten, Pump­stationen und sonstigen abwasser­technischen Bau­werken entwickelt worden. Die Verarbeitung­stemperatur liegt bei -7°C bis +65°C. Es stabilisiert das vorhandene Bauwerk, repariert Ausbrüche, Risse, ausge­waschene Fugen u.ä., dichtet langfristig gegen stark drückendes Grund­wasser ab, verhindert Korrosion und schützt die sanierten Ober­flächen gegen mechanische, biologische, chemische und witterungs­bedingte Ein­flüsse. Die Einsatz­temperatur deckt einen sehr großen Bereich von -40°C bis +175°C (kurzzeitig) ab. Durch die hohe Haft­fähigkeit der einge­setzten Materialien (3,40 N/ mm² (Beton) / 56,00 N/mm² (Mauerwerk)) und das stabile Schichten­design lässt sich das System auf alle gängigen Ober­flächen auf­bringen, unabhängig von der Flächen­größe oder -geometrie. Alle not­wendigen Nach­weise und Prüfungen sind nach den entsprechenden DIN-Normen durch­ge­führt und nach­ge­wiesen.

Sanierung eines Pumpenschachtes

Die Technik
Die Verarbeitung von Hochleistungs­komponenten erfordert den Einsatz von Hoch­leistungs­technik. Spezielle Dosiergeräte, die sogenannten Reaktoren, erhitzen die Komponenten unter elekronischer Über­wachung auf fest definierte Temperaturen und fördern sie unter Hoch­druck durch beheizte Schläuche zur jeweiligen Beschichtungs- Pistole. Dort werden die einzelnen Komponenten in einer Misch­kammer vermischt und durch eine speziell auf die Materialien abge­stimmte Düse "airless" (ohne Beimischung von Luft) nach außen gestoßen. So entsteht ein fächer­ähnlicher, gleich­mäßiger Sprüh­strahl, mit dem der Anwender sowohl große Flächen beschichten als auch feine Details hervorragend heraus­arbeiten kann. Die komplette Anlagen­technik ist, D&S-typisch, modular und autark in einem Wechsel­container verbaut. Zusammen mit der Verwendung von bis zu 100 m beheizten Hochdruck­schläuchen ist das höchst­mögliche Maß an Flexibilität garantiert, so dass sowohl im gut anfahrbaren Schacht im Straßen­raum als auch in verwinkelten, schlecht erreichbaren Strukturen wie z.B. industriellen Abscheidern innerhalb von Gebäuden gearbeitet werden kann.

Sanierung eines Absetzbeckens

Die Vorteile
Die Vorteile beim SpectraShield sind die lange Lebens­dauer, es stoppt Infiltration und verhindert Korrosion. Die Anwendung dieses Systems ist in nahezu jeder Bau­werksart und –oberfläche möglich, denn es bildet den Schacht entsprechend der Schacht­geometrie und stellt die Struktur wieder her. Das Ergebnis ist eine nahtlose Verarbeitung inkl. aller Zu- und Abläufe, die zudem chemisch hoch beständig ist, auch gegen­über biogener Schwefel­säure und industriellen Abwässern. Außerdem besteht eine extrem hohe Haft­festig­keit auf nahezu allen gängigen Bau­stoffen, hohe Abriebund Zug­festig­keit sowie Dehn­barkeit, auch auf feuchtem Unter­grund. Die Beschichtungs­dauer beträgt bei einem 2 m tiefen Norm­schacht weniger als 1 Stunde, so dass unmittelbar nach der Sanierung das Objekt durch die kurze Trocknung (berührungs­trocken nach 15 – 35 Sek.) wieder nutzbar ist. Durch die Farb­gebung ist der Schacht inspektions- und wartungs­freundlich.